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Zur Berechnung der maximalen Leistung muss man die Einschaltgeschwindigkeit kennen

Wenn man sich mit dem Thema Windkraftanlagen beschäftigt, stößt man immer wieder auf das Stichwort Einschaltgeschwindigkeit. Sie bestimmt den Zeitpunkt, wann die Anlage tatsächlich ihre Arbeit aufnimmt, also Strom erzeugt wird.

Welche Punkte sollte man kennen, um Anlagen vergleichen zu können?

Um Leistung und Ertrag einer Windkraftanlage korrekt berechnen zu können, benötigt man die Einschaltgeschwindigkeit. Diese gibt an, ab welcher Windgeschwindigkeit die Turbine der Kleinwindanlage zu arbeiten beginnt, also den Zeitpunkt, ab wann tatsächlich Strom erzeugt wird. Doch darüber hinaus sollte dieser Wert neben einigen anderen Angaben auch dazu dienen, unterschiedliche Anlageformen miteinander vergleichen zu können. Denn je nach Standort kann gerade die Einschaltgeschwindigkeit von entscheidender Bedeutung sein. Herrschen beispielsweise keine optimalen Bedingungen mit starken Winden wie auf einem freien Feld, sollte die Einschaltgeschwindigkeit möglichst niedrig liegen. Neben der Einschaltgeschwindigkeit ist für die Sicherheit der Anlage auch die Abschaltgeschwindigkeit wichtig. Sie bestimmt, bei welcher Windstärke das Windrad aus Sicherheitsgründen keine weitere Leistung abgibt.

Maximale Leistung und maximale Spannung einer Kleinwindanlage

Weitere Daten, die neben der Einschaltgeschwindigkeit für einen Vergleich der Anlagen wichtig sind, ergeben sich aus den Angaben über die maximale Leistung sowie der maximalen Spannung. Ein Leistungsmaximum errechnet sich dabei aus jener Leistung, die ein Windrad als maximale Durchschnittsleistung innerhalb einer Minute erbringt. Als maximale Spannung dagegen wird das Spannungsmaximum bezeichnet, welches die Turbine im Betrieb inklusive des Leerlaufs erzeugt. Mit heranziehen bei einem Vergleich sollte man außerdem den maximalen Strom, der im System der Windturbine auftreten kann. Auch die Überdrehzahl ist zu berücksichtigen. Denn sie ist eine Art Sicherungssystem, welches das Windrad vor einer zu hohen Drehzahl schützt. Als letzten Punkt sollte man sich noch die Energiebereitstellung anschauen. Dazu gehört unter anderem die Frage, ob es sich um eine sogenannte Inselanlage handelt, die innerhalb eines geschlossenen Stromkreises arbeitet, oder ob Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden kann.


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