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Marktübersicht: zwei Bauarten der Kleinwindanlage und eine Vielzahl an Modellen

Eine Windenergieanlage kann entweder als Horizontalläufer, das heißt mit horizontaler Achse, oder als Vertikalläufer, das heißt mit vertikaler Achse, ausgeführt sein. Unter beiden Bauarten der Kleinwindanlage finden sich Schnellläufer und Langsamläufer. Die Wahl für ein Modell ist standort- und leistungsabhängig.

Vorteile der beiden Bauarten einer Kleinwindanlage

Jede der Bauarten einer Kleinwindanlage hat Vor- und Nachteile. Der bekannteste Vertreter der Windkraftanlagen mit vertikalem Rotor ist der Darrieusläufer, ein Rotor, der aus drei vertikalen, parallel stehenden Rotorblättern besteht, die in einem Dreieck angeordnet sind. Anlagen mit horizontalem Rotor haben meist drei sternförmig angeordnete Rotorblätter. Der Vorteil von Windenergieanlagen mit vertikalem Rotor ist, dass sie günstigere Strömungseigenschaften besitzen und deshalb in Windparks näher aneinander stehen können als Horizontalachs-Anlagen. Weitere Vorteile dieser Modelle sind ihre Robustheit und ihr ruhigerer Lauf. Eine der Bauarten der Kleinwindanlage - der Horizontalläufer - muss dem Wind nachgeführt werden, während die andere Bauform mit Wind aus allen Richtungen zurechtkommt. Der Grund, warum in Windparks vornehmlich Horizontalläufer installiert werden, ist ihr etwas höherer Wirkungsgrad. Horizontalläufer sind mit jeder Nennleistung erhältlich, Vertikalläufer werden eher für den unteren und mittleren Leistungsbereich gefertigt.

Bauarten einer Kleinwindanlage und Standort

Ein Standort, der für den Betrieb einer Windenergieanlage geeignet ist, muss sich durch stabile Windverhältnisse auszeichnen, die nach Möglichkeit während aller Jahreszeiten bestehen. Im urbanen Bereich sind Anlagen mit vertikaler Achse eher geeignet, denn Windenergieanlagen mit vertikal stehendem Rotor laufen schon bei kleineren Windgeschwindigkeiten an, sind also auch für Standorte geeignet, an denen mit weniger Wind zu rechnen ist, sie können vergleichsweise einfach am Dach oder am Schornstein montiert werden. Außerdem ist bei Vertikalläufern die Lärmentwicklung geringer als bei Horizontalläufern, was ebenfalls für ihren Einsatz im besiedelten Gebiet spricht. Bei einer Anlage auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes können beide Bauarten der Kleinwindanlage installiert werden.


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