In der oberfränkischen Gemeinde Feilitzsch im Landkreis Hof können Anleger ab sofort Investitionen in den dort geplanten Windpark tätigen. Der Initiator Lacuna platziert mit dem Windpark ihren ersten geschlossenen Windfonds namens „Lacuna Windpark Feilitzsch GmbH & Co KG".
Lacuna bringt bei diesem Projekt ihre langjährige Erfahrung in puncto erneuerbare Energien ins Spiel und bildet die Grundlage für das Investmentkonzept. Die Fronteris-Gruppe liefert als Partner außerdem zusätzliches Know-how. So hat die Muttergesellschaft von Lacuna bereits im Jahr 2000 eine Reihe von Projekte im Gebiet der regenerativen Energieerzeugung erfolgreich umgesetzt.
Lacuna setzt vor allem mit dem Standort Bayerm auf das größte Potenzial im Onshore-Windenergiebereich in Deutschland. Hinzu kommt, dass die Investoren die Möglichkeit erhalten, aus der Direktvermarktung des Windstroms zu profitieren.
Der Startschuss zur Installation des Windparks in Feilitzsch fiel im Februar diesen Jahres. Dort werden vier Enercon-E-82 Anlagen mit je 2,3 Megawatt Leistung und einer Nabenhöhe von fast 140 Metern die dort vorherrschende durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 6,6 m/s vollkommen ausnutzen, da sie speziell für Binnenstandorte konzipiert sind.
Im Januar ging mit dem Windpark „Trogen 1“ bereits ein erstes Projekt ans Netz. Bis 2014 plant Lacuna weitere Windparks. So soll in der bayerischen Region Hof der größte zusammenhängende Windpark Bayerns mit einer Gesamtleistung von 61,5 Megawatt entstehen.