In der Lausitz erlebt die Windkraft und damit auch Vestas, der weltgrößte Hersteller von Windenergieanlagen einen Aufschwung. Immer mehr wird dort die Braunkohle von der Windenergie verdrängt. Am 22.06.2012 erhalten Interessierte die Möglichkeit, einen Blick in die Werke des dänischen
Herstellers zu werfen.
So veranstaltet die Gesellschaft für politische und interkulturelle Bildung e. V HochVier eine dreitägige Studienexkursion unter der Überschrift „Strukturwandel in der Lausitz“, die mit der Besichtigung der Vestaswerke um 14 Uhr beginnt und Sonntag um 14 Uhr in Großräschen endet. Die Kosten für die Exkursion belaufen sich auf insgesamt 50 Euro inklusive Programm, Transfers, Unterkunft und Verpflegung.
Das Vestaswerk kann jedoch auch ohne Buchung des gesamten Studienwochenendes besichtigt werden. Weitere Stationen im Rahmen des Studienprogramms sind Besuche der Biotürme in Lauchhammer, der Windpark Klettwitz, der SeeCampus Schwarzheide, der Ilsesee, sowie ein ehemaliges Tagebaurestloch bei Großräschen.
Im Mittelpunkt der dreitägigen Exkursion steht die Untersuchung des vor Jahren eingeläuteten Strukturwandels in der Lausitz, dessen tatsächlicher Fortschritt sich anhand der laufenden Projekte abzeichnet. Der Veranstalter der Fahrt, HochVier ist ein gemeinnütziger Verein. Dieser bietet Bildungsangebote für Erwachsene, deren Themenschwerpunkte in der Ökologie, Regionalentwicklung, Entwicklungszusammenarbeit und Demokratiebildung liegen.