Die Green City Energy AG, ein alternativer Energiedienstleister aus München erhält Verstärkung in seiner Windenergiesparte. Dirk Woldrich nahm zum 1. April seine Arbeit als neuer Bereichsleiter Windenergie. Dabei kann der Diplom-Ingenieur auf mehr als elf Jahre Erfahrung in der Wind-Projektentwicklung zurückblicken.
Zuletzt war Woldrich mehrere Jahre für die juwi Holding AG tätig. Dort konnte er als Abteilungsleiter Projektakquise die Abteilung in Hauptverantwortung mit aufbauen, außerdem trug er auch als Regionalleiter Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt grundlegend zur Ausweitung der Firmentätigkeit auf den bundesweiten Markt bei. „Nun bin ich gespannt auf eine neue Herausforderung. Das Gesamtkonzept von Green City Energy deckt sich mit meinen eigenen Ansprüchen. Ich möchte dezentrale Windprojekte für die Bürger mit Leidenschaft und ökologischem Bewusstsein umsetzen", erklärte Woldrich.
Mit dem professionellen Team von Green City Energy plant der neue Bereichsleiter nun, die Wind-Projektentwicklung gemeinsam mit seinen Kollegen weiter auszubauen. Der Münchener Energiedienstleister will mit seinem gut positionierten Windbereich unter Woldrich eine Ausbauoffensive von Windenergieprojekten in Süddeutschland starten, in denen 200 MW aus Eigenentwicklung stammen sollen.
Die Green City Energy AG will auf diese Weise ihre auf lange Sicht geplante strategische Umorientierung von der Solarenergie auf den zukunftsweisenden Markt der Windenergie umsetzen. Dabei will das Unternehmen seinen Wurzeln treu bleiben und weiterhin großen Wert auf regionale Verankerung und Teilhabe legen.
Im Herbst wird die Green City Energy AG mit dem Bürgerwindpark bayerischer Odenwald einen der größten Windparks in Bayern errichten, der aus insgesamt 7 Anlagen besteht, die gemeinsam über 21 MW Leistung verfügen. Auch die Zusammenarbeit mit Gemeinde- und Stadtwerken sowie mit Kommunen will Woldrich vorantreiben.
Besonders der Bau kommunaler Kraftwerkparks erhöht die lokale Wertschöpfung enorm. Außerdem sollen die Kommunen durch Gewerbesteuereinnahmen, dauerhaften Anlagenbesitz sowie der Vermeidung von Stromimporten direkt an der Energiewende in ihrer Region partizipieren.