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04.01.2012 07:19
Kategorie: Regional, Netzaufbau

Lokale Energiewende durch Windkraft


Anfang des letzen Jahres haben die Bürgermeister von Wipperfürth, Wermelskirchen und Hückeswagen zusammen mit dem örtlichen Verorgungsunternehmen BEW die „lokale Energiewende“ proklamiert. 

Bereits im Oktober des Jahres 2010 brachte Uwe Ufer als erster der drei Rathausoberhäupter den Stein der Energiewende vor Ort ins Rollen, der Wipperfürther Bürgermeister Michael von Rekowski sowie sein Amtskollege aus Wermelskirchen, Eric Weik, schlossen sich dem Vorhaben an.

Uwe Ufer hat klare Ziele in Sachen Energiewende "Wir sind keine Spinner. Wir werden keinen Aktionismus betreiben, sondern die Sache vernünftig umsetzen.", so der Bürgermeister aus Hückeswagen. Noch vor der Atomkatastropje von Fukushima gaben die drei Kommunen ein Expertengutachten in Auftrag, um dem Versorger BEW präzise Anhaltspunkte liefern zu können.  "Ich war immer für den Atomausstieg", so Ufer, "Aber leider ist über dem Riesen-Tamm-Tamm um den Ausstieg vergessen worden, in der konkreten Planung des Einstiegs in die Zukunft weiter zu machen.

" Der Bürgermeister fordert eine dezentral strukturierte Energieversorgung, die vor allem mit Windkraft vielerorts durchführbar sei. In einem zweiten Gutachten, das im Frühjahr 2012 vorliegen soll, werden die Potentiale vor Ort genau unter die Lupe genommen. "Ich erwarte konkrete Antworten auf die Frage, wo es bei uns und den Nachbarn noch Flächen für neue Windräder gibt und welche Ressourcen sich daraus ergeben", erklärt Ufer und will bei künftigen Windkraftprojekten in jedem Fall die Bürger einbeziehen, fordert allerdings einen rascheren Netzausbau.

"Es wird schwierig, denn es muss erst einmal eine Netz-Infrastruktur entstehen, um den Strom am Windrad abzuholen und zum Verbraucher zu bringen. Hier muss bürgerschaftliches Engagement ziehen." Ein Genossenschaftsmodell sei laut Ufer durchaus in Betracht zu ziehen, um Windprojekte zusammen und erfolgreich durchzuführen.


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