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21.11.2011 09:41
Kategorie: Top-News, Regional

Landkreis Traunstein mit Autarkie-Plänen


Rund 56 Prozent der 363 Millionen Kilowattstunden, die im vergangenen Jahr in die Traunsteiner Stromnetze eingespeist wurden, stammten aus erneuerbaren Energien, was eine Steigerung von 12 Prozent im Vorjahresvergleich ausmacht. Der Energiemix aus Wasserkraft, Biomasse, Geothermie, Windkraft und Photovoltaik hat sich bewährt.

Laut Birgit Seeholzer sei der Landkreis „Spitzenreiter in der Solar Bundesliga“. Biogasanlagen und Wasserkraft und nehmen zurzeit die Hauptpositionen bei der Energieerzeugung ein. Ein verstärkter Ausbau der Windkraftanlagen steht jedoch auf der Agenda.

Im Landkreis Traunstein sind bislang fünf Windkrafträder in Betrieb. Insgesamt bis zu 15 Windkraftanlagen seien jedoch nötig, um den kalkulierten Anteil der Energieerzeugung aus Windenergie bis 2020 zu erzielen. Künftig sei es wichtig, den Energiemix weiter auszubauen sowie die Potentiale und Möglichkeiten rechtzeitig zu erkennen. „Wir haben die Möglichkeit, in allen Energieträgern zu punkten“, so Landrat Hermann Steinmaßl.

„Jetzt gilt es, die Potenziale zu erfassen und zu schauen, was noch in den Möglichkeiten stecke. Aufgabe des Landkreises ist es, möglichst viel in Bewegung zu bringen“ Darum sollen nun alle Bürgermeister im Landkreis in das Vorhaben involviert und mit einzelnen Aufgaben beauftragt werden.

Was dabei auf die Bürgermeister zukommt, wird nach Angaben Steinmaßls in einer Kreistagssitzung im kommenden Januar thematisiert werden. „Einsatz, Effizienz, Einsparung, Energiemix und das im Verbund – so funktioniert es.“ betonte der Landrat.


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