Im Auftrag der Stadtwerke Dietzenbach wurden im Januar drei Messanlagen an 15 Meter hohen Masten aufgestellt. Diese ermitteln die Windverhältnisse im Minutentakt auf dem Terrain des Friedhofs, des Waldschwimmbads sowie auf dem alten Faulturm des Klärwerks in Dietzenbach.
Für die Installation der Messanlagen beauftragten die Stadtwerke Dietzenbach das Unternehmen Gespa. Mithilfe eines Simulationsprogramms werden die ermittelten Messdaten ausgewertet. Sollten sich optimale Windverhältnisse herausstellen, die einen wirtschaftlichen Betrieb der geplanten Anlagen ermöglichen, erwägen die Stadtwerke Dietzenbach die Installation von vertikalen Kleinwindanlagen im Stadtgebiet.
Im Gegensatz zu den großen, horizontalen Windrädern mit häufig mehr als 100 Metern Höhe, sind die Kleinwindanlagen lediglich 24 Meter hoch. Auch verfügen die vertikalen Kleinwindanlagen über sich drehende, stehende Flügel. Damit sind sie verhältnismäßig unauffällig und verursachen nur äußerst wenig Schall- und Schattenemissionen.
Nach Angaben der Stadtwerke sind die sogenannten Vertikalläufer aufgrund ihrer Effizienz Solaranlagen klar vorzuziehen. Mit der Installation der vertikalen Anlagen möchten die Stadtwerke Dietzenbach zum Vorreiter in der Region avancieren und mit einem führenden Beispiel vorangehen, wenn es um die Nutzung innovativer Technologien zur dezentralen Energieversorgung geht.